Aktuelles

  • Bericht/Interview

    Ist Nomen wirklich Omen?

    Von Blut, Geistern, Särgen und Toten: Bei unseren heimischen Tieren, Pilzen und Pflanzen mangelt es nicht an Volksnamen, bei denen es schaurig wird. Meist steckt dahinter ein harmloser Grund. Wir stellen fünf Organismen vor, die eure Halloweengeschichten mit mehr Artenvielfalt versehen: Ein Themenspecial für Furchtlose und Gruselfans.

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  • Meldung

    Verschollenes Moos auf Steinbockkot wiederentdeckt

    Als Vorbereitung für die Rote Liste der Moose haben das Rote-Liste-Zentrum und die Delattinia drei Experten damit beauftragt, in Deutschland seltene und verschollene Moosarten aufzuspüren. Mit Erfolg: Im August 2026 entdeckten sie im Berchtesgadener Land das Krug-Vierzackmoos. Die als verschollen geltende Art wurde seit fast 70 Jahren das erste Mal wieder in Deutschland nachgewiesen!

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  • Art des Monats

    Schwindende Glücksbringer

    Im Herbst lassen sich an Hausmauern und Wänden wieder vielerorts langbeinige Weberknechte entdecken. Diese Spinnentiere, die weder Netze weben noch Spinndrüsen besitzen, gelten im Volksglauben als Symbol für Fleiß, Wohlstand und Erntesegen. Der häufigste Vertreter der Weberknechte in Deutschland ist der Hornkanker. Die Art leidet aber unter den zunehmend trockenen Sommern. Der Hornkanker ist unsere Art des Monats Oktober. 

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  • Veranstaltung

    Save the Date: Rote-Liste-Tagung 6.–7. März 2027

    Auf der Tagung werden aktuelle Themen rund um die Roten Listen Deutschlands gemeinsam von den Rote-Liste-Autorinnen und -Autoren bzw. -Bearbeitern und Bearbeiterinnen, dem Rote-Liste-Zentrum und dem Bundesamt für Naturschutz vorgestellt und diskutiert.

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  • Publikation

    Welche Schlauchalge ist das?

    Sie sind klein – sehr klein. Das ist nur eine der Herausforderungen bei der Untersuchung von Schlauchalgen. Mit Hilfe eines neuen Bestimmungsschlüssels lässt sich jetzt leichter herausfinden, um welche Art es sich handelt. Er soll Naturinteressierte dabei unterstützen sich mit einer Artengruppe zu beschäftigen, für die es nur noch sehr wenige Experten oder Expertinnen gibt. Schlauchalgen sind selbst in evolutionären Dimensionen steinalt und gelten als „lebende Fossilien“.

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Artenportraits

Wirbeltiere

35 %

der Wirbeltiere

Wirbeltiere

32 %

der wirbellosen Tiere

Wirbeltiere

32 %

der Pflanzen

Wirbeltiere

23 %

der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben *

* bezogen auf die Grundgesamtheit der untersten taxonomischen Ebene von bewerteten Indigenen und Archäobiota (exklusive Neobiota). Wirbeltiere: N = 585; wirbellose Tiere: N = 16908; Pflanzen: N = 8575; Pilze und Flechten: N = 10069.

Feuersalamander (Salamandra salamandra). Foto: Mirko Paric.
Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) gehört zu jenen Arten, für deren weltweite Erhaltung Deutschland eine besondere Verantwortung hat. Der Feuersalamander steht symbolisch für das Bundesprogramm Biologische Vielfalt. © Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten; sie werden vom BfN herausgegeben. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

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