Aktuelles

  • Veranstaltung
    Rote Liste-Beirat

    Wahl des Rote-Liste-Beirats – Vorstellung der Kandidaten und Kandidatinnen

    Am 21. April 2026 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Rote-Liste-Beirat vor, im Mai wird per Briefwahl abgestimmt. Der RL-Beirat ist ein dem Rote-Liste-Zentrum beigeordnetes Gremium, das den oftmals ehrenamtlich tätigen Experten und Expertinnen eine Mitwirkung bei der allgemeinen Entwicklung und Gestaltung der Roten Listen auf Bundesebene ermöglichen soll. Wahlberechtigt sind die Koordinatoren und Koordinatorinnen sowie die von ihnen benannten Mitarbeitenden an den Roten Listen.

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung
    Der Mosel-Apollofalter ist vom Aussterben bedroht. Er kommt weltweit nur in Deutschland vor

    Weniger Schmetterlinge in Deutschland

    Fast die Hälfte der 207 in Deutschland etablierten Arten und Unterarten der Tagfalter und Widderchen sind mittlerweile bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Rund einem Viertel der Arten geht es inzwischen schlechter als vor 14 Jahren. Einige wenige – zumeist wärmeliebende Arten – konnten sich erholen. Das zeigt die neue Rote Liste der Tagfalter und Widderchen, die vom Bundesamt für Naturschutz gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum veröffentlicht wurde und jetzt als Printversion erhältlich ist. Die intensive Landwirtschaft gilt weiterhin als Hauptursache des Rückgangs von Schmetterlingen.

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung
    BfN/RLZ

    Neue Rote Liste: Tagfalter zunehmend gefährdet

    Von den 207 in Deutschland etablierten Arten und Unterarten der Tagfalter und Widderchen sind mittlerweile 103, also fast die Hälfte, bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Das geht aus der neuen Roten Liste der Tagfalter und Widderchen hervor, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum (RLZ) veröffentlicht hat.

    mehr erfahren

  • Art des Monats
    Stöpselkopfameisen sind scheue Baumbewohner. Foto: Ádám Bakos

    Ameisennester mit bulligen Türsteherinnen

    Um den Monatswechsel März/April kommt bei den Völkern vieler einheimischer Ameisenarten wieder Leben in die Bude. Die Winterruhe geht zu Ende, es wird aufgeräumt, eine neue Generation Arbeiterinnen schlüpft und die Tiere gehen regelmäßig auf Nahrungssuche. Die Stöpselkopfameise bildet da keine Ausnahme. Da die Art bei uns selten ist, ihre Völker meist unter 500 Einzeltiere umfassen und diese außerhalb des Nestes fast immer allein unterwegs sind, lebt die Art vielerorts „unter dem Radar“. Die Stöpselkopfameise ist unsere Art des Monats April.

    mehr erfahren

  • Art des Monats
    Mit seiner, schlanken, zylindrischen Gestalt und dem charakteristischen seidenmatten Glanz ist der Gemeine Gepunktete Schnurfüßer ein auffälliger Bewohner in einem verborgenen Lebensraum. Foto: Axel Steiner.

    Ein verborgener Holzbewohner unserer Wälder

    Mit einer Körperlänge von nur 13 bis 28 Millimetern gehört der Gemeine Gepunktete Schnurfüßer nicht gerade zu den auffälligen Bewohnern des Waldes. Schlank, zylindrisch und mit einem seidenmatten Glanz, bewegt sich dieser Doppelfüßer eher gemächlich durch ein verborgenes Reich. Wer ihn entdecken will, muss nicht auf Wiesen oder unter Laub suchen, sondern im morschen Holz. Unter der lockeren Rinde alter Stubben oder im feuchten Mulm abgestorbener Äste und Baumstämme ist er besonders gut zu finden. Die Art zeigt damit eine für Doppelfüßer ungewöhnlich starke Bindung an verrottendes Holzmaterial.

    mehr erfahren

Artenportraits

Wirbeltiere

35 %

der Wirbeltiere

Wirbeltiere

32 %

der wirbellosen Tiere

Wirbeltiere

32 %

der Pflanzen

Wirbeltiere

23 %

der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben *

* bezogen auf die Grundgesamtheit der untersten taxonomischen Ebene von bewerteten Indigenen und Archäobiota (exklusive Neobiota). Wirbeltiere: N = 585; wirbellose Tiere: N = 16908; Pflanzen: N = 8575; Pilze und Flechten: N = 10069.

Feuersalamander (Salamandra salamandra). Foto: Mirko Paric.
Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) gehört zu jenen Arten, für deren weltweite Erhaltung Deutschland eine besondere Verantwortung hat. Der Feuersalamander steht symbolisch für das Bundesprogramm Biologische Vielfalt. © Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten; sie werden vom BfN herausgegeben. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

mehr lesen